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(14.06.2012/lp)
Amy MacDonald hat ihr neuestes Album "Life in a Beautiful
Light" veröffentlicht. Zu diesem Anlass haben wir mit ihr am
Telefon gesprochen.
Du bist sicher schon ganz aufregt, dass dein drittes Werk
endlich erscheint...
Ja! Ich bin sehr stolz auf das neue Album und hoffe natürlich,
dass die Leute daran Freude haben.
Wie lange warst du dafür im Studio?
Eigentlich gar nicht so lange, im Vergleich zum Prozess davor.
Die grosse Arbeit ist das Schreiben der Songs und an ihnen hab
ich zirka ein Jahr gefeilt. Wenn die Songs mal stehen, dann geht
es dann rassig, bis alles aufgenommen ist.
Mir gefallen die Fotos, die für das Booklet geschossen
wurden. Wo sind sie entstanden?
Die Umgebung sieht auf den Fotos zwar schön aus, aber die
Fotos wurden an einem Ort geschossen, der alles andere als
glamourös ist, in Dungeness, in England. In der Nähe steht ein
grosser Kernkraftwerk, aber davon haben wir keine Fotos gemacht.
Letzes Jahr hast du den Swiss Music Award gewonnen...
Oh ja! Welche schöne Sache zu merken, wie mich die Menschen in
der Schweiz unterstützen.
Als du in die Schweiz geflogen bist, hast du da schon gewusst,
dass du den Award gewonnen hast?
Nein. Ich wusste, dass es eine schöne Gelegenheit werden würde,
an diesem Anlass aufzutreten und ich hätte genau so Freude daran
gehabt, auch wenn ich keinen Award gewonnen hätte.
Und dieses Jahr bist du wieder in der Schweiz, am Montreux
Jazz Festival. Ich glaub, das ist das erste Mal, dass du an
diesem Festival auf der Bühne stehst...
Korrekt. Und ich fiebere dem Gig schon entgegen. Ich glaube,
es ist für jeden Künstler eine Ehre am Montreux Jazz Festival
aufzutreten. Dieser Anlass weist eine lange Geschichte und
Tradition auf und es haben schon so grossartige Namen
teilgenommen.
Ist es nicht irgendwie lustig, dass deine bisher erfolgreichste
Single "This is the Life" in vielen Ländern in den Single-Charts
auf Platz Eins war, jedoch nicht in England?
Nein. (lacht laut) Ich finde es nicht lustig.
Der Song "Poison Prince" handelt von Pete Doherty und
dessen
Drogenkonsum. Hast du von ihm mal ein Feedback bekommen zum
Song?
Nein.
Und hast du mal daran gedacht, einen Song über Amy Winehouse
zu schreiben?
Das ist nicht meine Art Songs zu schreiben: Ich sag mir nie,
dass ich über dies oder das etwas schreiben werde. Das kommt mit
dem Song selber. Die Musik inspiriert mich zu einem Thema und
nicht umgekehrt.
Hast den Eurovision Song Contest mitverfolgt?
Ich hab es nur am Rand mitbekommen, weil ich mit vielen
Sachen rund um das neue Album beschäftigt war, also konnte ich
es nicht aktiv mitverfolgen.
Hast du schon mal daran gedacht, für England daran
teilzunehmen?
Ich komme aus Schottland, da würde ich nicht für England
teilnehmen (lacht).
Dein Album während der EM und dein Mann ist ja Fussballer. Wirst
du überhaupt Zeit haben, mit ihm die Matches anzuschauen?
Das wird nicht gehen, denn ich bin mit der Promo vom Album
beschäftigt. Aber da ich gerne Fussball schauen, es wird sicher
bald wieder andere Möglichkeiten geben, mit ihm Matches
anzusehen.
Ich habe gelesen, dass du nach der letzten Tour ein Jahr
Pause gemacht hast. Was hast du in diesem Jahr alles so gemacht?
An den Songs für's neue Album geschrieben...
Hast du keine Ferien gemacht und bist irgendwo hingefahren?
Nein. Ich wollte bei meiner Familie und Freunde sein. Wenn
du ständig unterwegs bist, siehst du deine liebe Menschen nicht.
Das hole ich dann intensiv nach. Ich brauche das auch, einfach
auch mal ein ganz normales Leben führen zu können.
Welches Album hast du zuletzt gekauft?
"Wrecking Ball" von Bruce Springsteen.
Welchen Film hast du zuletzt gesehen?
Das war der Film "The Avengers". |