(25.06.10/dom) Scissor Sisters melden sich mit
viel Power zurück: "Night Work" heisst das Album - und
stillsitzen gibts nicht, oder besser: geht nicht...
Zuerst eines vorweg: Nein, der Hintern auf dem Cover
gehört nicht zu Jake Shears. Doch, der Frontmann der
Scissor Sisters hat auch nicht mit seinen Reizen
gespart: Extra zu Promo-Zwecken hat er nämlich auf einer
Escort-Site ein Profil eröffnet - mit ziemlich
freizügigen Fotos - um damit für "Night Work" zu werben
(gay.ch berichtete: Link).
So speziell wie die Promo daherkommt, so unkonventionell
ist auch das Album: Scissor Sisters zünden ein wahres
Feuerwerk und haben sämtliche Register gezogen. Als
Produzent haben sie Stuart Price ins Studio gelockt -
genau, der, der schon für Madonnas "Confession On A
Dancefloor" zuständig war - und für den Song "Invisible
Light", wechselte der schwule "Herr der
Ringe"-Darsteller Ian McKellen von der Kinoleinwand ins
Aufnahmestudio.
Von 0 auf 100: Bereits mit dem Opener - gleichzeitig der
Titeltrack - zeigen die Sisters wo's lang geht. Sie
zielen auf die Tanzfläche - und sie machen absolut
keinen Hehl daraus. Die erste Singleauskopplung "Fire
With Fire" startet ruhig, bevor dann ein kräftiger Beat
mitreisst und sich der Track zum eingängigen Refrain
steigert. Jake Shears verzichtet bei diesem Track zudem
auf die Kopfstimme. Als "B52's on Speed" könnte man den
Song "Night Life" beschreiben: Starker Discoeinfluss,
einfach um Längen schneller. Ein weiteres Highlight
haben sich Scissor Sisters für den Schluss aufgespart:
Yello, gepaart mit Propaganda und Frankie Goes To
Hollywood - und natürlich mit der unverwechselbaren
Stimme von "Gandalf".
Scissor Sisters werden mit "Night Work" ihrem eigenen Smash Hit
untreu - denn "I don't Feel Like Dancin'" gibts bei
diesem Album gar nicht.
schnell und günstig bei cede.ch! WILLST DU
DIESE CD KAUFEN?