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(11.03.11/lp) "Video Games" war nur ein
Vorgeschmack: Nun ist das Album "Born To Die" da.
Ihr Name geistert seit Monaten durch das Internet, die
Blogs überschlagen sich. Auch das Feuilleton und die
Musikpresse prognostizieren der selbsternannten 'Gangsta-Nancy-Sinatra'
eine grosse Zukunft: Die Zeit titelte: „Lana Del Rey
gibt dem Pop die ganz grosse Pose zurück.“ Und der
Rolling Stone resümiert in einer vierseitigen
Geschichte: „Lana Del Rey ist noch ein Popstar im
Welpenstatus. Aber wenn sie das Versprechen einlöst, das
sie mit „Video Games“ gegeben hat, könnte 2012 ihr Jahr
werden.“
Ihre Lieder verbinden Einflüsse, die sowohl
musikalischer als auch visueller Natur sind: David
Lynch, Soundtracks zu Schwarzweiss-Filmen aus den 50ern,
der schwirrende Sound des Riesenrads auf Coney Island,
Ruhm an sich. Über allem weht die Ahnung, dass es das
alles heutzutage nicht mehr gibt. Die von Lana Del Rey selbstproduzierten Videos zu "Video Games" und "Blue
Jeans" transportieren diese Bilder und Stimmungen in
perfekter Art und Weise.
"Born To Die" erweitert die opulente Orchestrierung von
"Video Games" mit einem wahren Füllhorn an Musik, die
Lana Del Rey mit viel Liebe komponiert hat, seit sie
sich erstmals ihren Erfahrungen und Ängsten gestellt
hat. „Ich erzähle in meinen Songs von epischen, in
Stücke zerlegten und in die Länge gezogenen Love-Storys.
Das ist es, wo ich hin will. Ich möchte mit meiner Musik
Leben zerstören und den Zauber der Gefahr verstehen.
Gäbe es ohne Scarface auch nur halb so viele Gangster,
wie da draussen rumlaufen? Odd Future, Lil Wayne, Simon
Cowell. Man kann von den Geschichten dieser Leute
einfach nicht lassen, wie sehr sie auch von der Macht
verdorben sein mögen. Es gibt da ein ganzes neues Genre,
dem niemand Beachtung schenkt. Der American Dream und
der American Psycho fangen an, die gleiche Sache zu
repräsentieren. Das Kino und die Musik und das Leben
beginnen ineinander zu fliessen. Tod ist Kunst. Die
Popmusik hat sich totgelaufen. Der einst blühende Traum
ist tot.“
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