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(07.06.2010/lp) The Chemical Brother übertreffen
sich: Die neue CD "Further" ist "ausserirdisch" gut.
Nix da mit der verflixten Sieben: Das siebte Album der
Chemical Brothers dürfte zu einem Klassiker avancieren,
wie beispielsweise damals Pink Floyds "Dark Side Of The
Moon". Es ist das erste Album der Band, für das zu jedem
der acht Stücke jeweils ein passender Film produziert
wurde.
Gleich zu Anfang "irritieren" die Jungs den Zuhörer mit
Funk-Geräusche, die so klingen, als würde man ins All
eine Message senden. Vielmehr aber ist dies das Zeichen
für den Hörer, das hier was "Ausserirdisches" im
Anmarsch ist. Man könnte das Album als eine Mischung aus
"modernen Kraftwerk", Electro, Ambient und House. Sie
machen eine Reise durch knapp 40 Jahre elektronischer
Geräusche; als Vorlage dienten ihnen ihre sporadischen
Veröffentlichungen der „Electronic Battle Weapon“-Reihe,
die nun zu voller Grösse und einem ganzen Album
aufgeblüht ist.
Die Engländer Tom Rowlands und Ed Simons haben tief in
die Trickkiste gegriffen und ein Album geschaffen, von
dem viele sagen werden, dass diese Scheibe eine
Ausnahmeerscheinung ist.
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