| KYSS MIG | |||||||
| (04.10.2012/lp) Eine Liebesgeschichte mit
Folgen für alle Beteiligten: "Kyss Mig" ist Muss für die, die sich gerne
Gay-Community-Filme anschauen. Muss man als Schwuler einen „Lesben-Film“ gesehen haben? Bei „Kyss Mig“ kann man nur sagen: Den muss Mann gesehen haben – auch als Hetero, Bi oder wie man sich auch immer einordnen mag... Der schwedische Streifen ist eine Mischung aus Coming-Out, Liebesgeschichte und Familiendrama. Es ist ein eher ruhiger Film, jedoch sind es gerade die ruhigen Momente, die voller Stimmung stecken, nicht zuletzt durch die Glanzleistung der Schauspieler. Jeder Blick, jede Bewegung, jeder Dialog scheint, als wäre die Geschichte tatsächlich so passiert. Es ist so, als würden die zwei Hauptdarstellerinnen plötzlich zum Kollegenkreis gehören. Irgendwie wünscht man sich dies, wenn der Film zu Ende geht. Die Geschichte handelt von Mia (Ruth Vega Fernandez) und Frida (Liv Mjönes): Sie treffen einander das erste Mal auf der Verlobungsparty ihrer Eltern. Mias Vater Lasse (Krister Henriksson) heiratet Fridas Mutter Elisabeth (Lena Endre), was aus Mia und Frida Stiefschwestern macht. Mia, seit Jahren von ihrem Vater entfremdet, reist mit Freund Tim (Joakim Nätterqvist), mit dem sie auch verlobt ist, an. Als sie jedoch ihre baldige Stiefschwester kennenlernt, verändert ihre Begegnung alles und hat dramatische Konsequenzen für jeden, der ihnen nahe steht. Man schliesst die Figuren ins Herz und hofft, dass dieser berührende Film bloss nicht so schnell vorbei geht, obwohl man den Schluss zu ahnen scheint. Aber gibt es wirklich ein Happy End? Das werdet ihr ja sehen…
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