| HOW TO SURVIVE A PLAGUE | ||||||||
| (17.09.12/dom) Mit „How To Survive A
Plague“ bringt das Zurich Film Festival einen ganz besonderen Film in
die Limmatstadt. Die Doku widmet sich der Aktivistengruppe „Act Up“,
welche sich als eine der ersten weltweit im New Yorker Greewich-Village
daran gemacht hat, HIV und Aids zu erforschen. Als Schwulenkrankheit abgetan und von den Behörden völlig ignoriert, so waren die Anfänge von HIV und Aids. Der gravierenden Folgen der sich rasant ausbreitenden Immunschwächekrankheit schnell bewusst war sich die Gruppe „Act Up“ aus dem New Yorker Greenwich-Village. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht das Tabu zu durchbrechen, die Öffentlichkeit unermüdlich über die Risiken aufzuklären und die Thematik auch in die Medien zu tragen. Zudem haben sie auch damit begonnen, nach Medikamenten gegen das HI-Virus und gegen Aids zu forschen. Dieser Gruppe widmet sich der Dokumentarfilm von David France. Er befasst sich mit dem Jahr 1987, rund sechs Jahre nach dem Ausbruch der ersten Aids-Erkrankung. Mit faszinierendem Archivmaterial zeichnet der Filmemacher dabei den Weg nach, wie es die Aktivisten mit Hartnäckigkeit und Solidarität geschafft haben, die Welt zu verändern und HIV/Aids zum öffentlich diskutierten Thema zu machen, welches weltweit ernst genommen wird. In einigen Ländern, wie etwa in Europa oder Nordamerika, kommt eine HIV-Diagnose nicht mehr einem Todesurteil gleich – doch global gesehen ist das Problem alles andere als gelöst…
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