| CIRCUMSTANCE - EINE LIEBE IN TEHERAN | ||||||||||
| (13.08.12/dom) Eintauchen in den
lebendigen Underground Teherans, tanzen zu Techno und von der grossen
Freiheit träumen - doch der unbeschwerte Schein trübt: Im Fokus steht
die Liebe, eine Liebe, welche es im Iran aber nicht geben darf! Der am
renommierten Sundance-Festival mit dem Publikumspreis ausgezeichnete
Film wird am 21. August im OrangeCinema Bern und am 25. August im
OrangeCinema Basel gezeigt. 3 x 2 Tickets für "Circumstance" für die Vorstellung vom 25. August in Basel zu gewinnen: Zum Wettbewerb gay.ch hat die Filmemacherin Maryam Keshavarz zum Interview getroffen: Zum Interview Die strengen Regeln stehen über allem: Ob im öffentlichen, oder auch im privaten Leben, die Sitte und die Moral wird vom totalitären System des Irans diktiert. Die Maschen sind eng und ein ausbrechen kaum möglich - doch nicht unmöglich. Besonders die Jugendlichen suchen immer wieder ihre eigenen Wege um die Grenzen des Systems auszuloten. So auch die beiden Freundinnen Atafeh und Shirin. In Teheran lebend, beugen sie sich den Bestimmungen und fallen nicht weiter auf, doch kaum verschwindet die Sonne hinter dem Horizont, machen sie sich auf die Suche nach ihrer persönlichen Freiheit. Sie tauchen mit Freunden in den Untergrund, feiern wilde Parties, experimentieren mit Drogen und Sex. Als sich Merhan, Atafehs Bruder, dann aber in Shirin verliebt, überschlagen sich die Ereignisse. Es stellt sich heraus, dass Atafeh und Shirin mehr als nur eine platonische Liebe verbindet, und damit wird die Liebe zwischen den beiden Frauen plötzlich zur grossen Gefahr... Die amerikanisch-iranische Regisseurin Maryam Keshavarz wird ihr Spielfilmdebüt am 31. Juli persönlich im OrangeCinema in Zürich vorstellen, liegt ihr doch sehr viel an "Sharayet", wie der Film im Original heisst. Die Filmemacherin liess viel von ihren persönlichen Erfahrungen aus ihrer Kindheit und Jugend einfliessen und verleiht ihm dadurch besondere Authentizität. Die Machtlosigkeit gegenüber einem autoritären Regime stellt sie damit in den Fokus, und zeigt auf, wie damit jegliche Ansätze für ein selbstbestimmtes Leben im Keim erstickt werden. Dass damit auch die gleichgeschlechtliche Liebe verunmöglicht und öffentlich als nicht existierend bezeichnet wird, da sie nicht der moralischen Vorstellungen der Sittenwächter entspricht, ist damit nicht selbstredend...
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