(07.06.12/dom)
Es gab viel zu feiern, damals im Februar 2012, doch nach der
Freude kommt nun der grosse Frust: Den Gegnern der Homo-Ehe im
US-Bundesstaat Washington ist es offenbar gelungen, die
Einführung von Marriage Equality zu verhindern...
200'000 Unterschriften waren nötig um die Homo-Ehe im
US-Bundesstaat Washington doch noch zu verhindern - zumindest
vorläufig. Es war am 1. Februar 2012, als der Senat zustimmte (gay.ch
berichtete), wenige Tage später sagte auch das
Repräsentantenhaus "Yes" (gay.ch
berichtete), und die Unterschrift der Gouverneurin Christine
Gregoire war nur noch reine Formsache (gay.ch
berichtete), da sie das Gesetz von Beginn her unterstützte.
Darauf blieb den Gegnern der Homo-Ehe, welche als Organisation "Preserve
Marriage Washington" auftrat, nur noch die Möglichkeit, das
Referendum zu ergreifen und innerhalb der gesetzlich
festgeschriebenen Zeitspanne die 200'000 Unterschriften zu
sammeln und damit eine Volksabstimmung zu erzwingen. Dies ist
ihnen nun offenbar gelungen, auch wenn die Unterschriften noch
nicht beglaubigt sind. Da das Komitee aber mehr als die nötige
Anzahl eingereicht hat, dürfte es ihnen gelungen sein.
Kommt es tatsächlich zur Volksabstimmung, dann würde diese im
November zeitgleich mit den US-Präsidentschaftswahlen
stattfinden.
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