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USA: Die grössten Wall Street-Banken treffen sich zum LGBT-Gipfel
family image(31.03.11/dom) "Out on the Street" heisst der Gipfel der Banken Barclays, Bank Of America, Merril Lynch, Citi, Goldman Sachs, Deutsche Bank und Morgan Stanley. Zusammen wollen sie über die Lebensfragen von Schwulen, Lesben und Transgender beraten, darunter fallen Themen wie Anstellungsverfahren, Kundenbeziehungen, die Firmenkultur oder auch die verschiedenen Geschäftsfelder.

Es ist der erste LGBT-Gipfel dieser Art, welcher gestern auf Initiative der Deutschen Bank abgehalten wurde - und teilgenommen, beziehungsweise, geladen waren sechs der wichtigsten Banken der New Yorker Wall Street. Noch vor zehn Jahren wäre eine solche Konferenz im eher konservativen Umfeld der Banken kaum möglich gewesen. Heute ist dei Sichtweise anders: "Diversity" heisst das Stichwort, welches von den Grossfirmen als wichtiger Bestandteil der Firmenkultur angesehen wird. Es ist daher auch erfreulich, dass die bei "Out in the Street" teilnehmenden Banken aus diesem Grund auch mit hochkarätigen Exekutivmitgliedern vertreten sind.

Die Ziele dieser Konferenz sind klar, so sollen sich die Wall Street und die Bankenwelt zu schwulenfreundliche Arbeitgeber entwickeln. Schwule und Lesben sollen damit auch ermuntert werden, sich zu outen und sich selber zu sein. Viele hätten Angst vor negativen Konsequenzen, wenn sie sich outen, und diesen Bedenken soll entgegen getreten werde. Es sollen die positiven Aspekte eines Outings hervorgehoben werden, wenn man nämlich authentisch ist gegenüber seinen Arbeitskollegen. Dieser Gipfel biete für die Banken auch die Chance, aufzuzeigen, dass sie allen Mitarbeitern die gleichen Möglichkeiten geben sich zu entwickeln und Karriere zu machen.

Doch dieser offene Support der LGBT Community hat selbstverständlich auch marketingtechnische Hintergründe. So haben bereits heute die meisten der Grossbanken spezielle Teams von Private Bankern, welche sich explizit um die Bedürfnisse der Schwulen und Lesben kümmern.