(23.08.12/dom)
Der Parteitag der Republikaner am 27. August in Tampa im
US-Bundesstaat Florida steht – aus republikanischer Sicht –
unter keinem guten Stern: Es kündigt sich ein Hurrikan an, der
sich derzeit über dem Meer zusammenbraut und just rund um den
Parteitag auf Tampa treffen könnte, und auch eine Vielzahl von
Organisationen rufen zu Massenprotesten vor dem Tagungszentrum
auf. Nun hat sich auch die LGBT Community den Protesten
angeschlossen.
Mitt Romney und seine Parteikollegen zeigten unverblümt,
dass sie in Sachen Marriage Equality nicht mit sich reden lassen
werden – und seit Romney mit Paul Ryan einen Vize von
rechts-aussen nominiert hat, ist die Botschaft noch
unmissverständlicher. Aus diesem Grund schloss sich nun auch die
LGBT-Organisation GetEQUAL den angekündigten Massenprotesten am
Ort des Nationalen Parteitags der Republikaner in Tampa an.
Es ist eine geballte Ladung, welche sich da den Republikanern in
Florida entgegenstellt: Studenten, Immigranten, Afroamerikaner,
Frauen, Arbeiter und nun auch noch die LGBT-Community. Dabei
sind neben Studentenbewegungen, Anti-Kriegs- und
Menschenrechtsorganisationen auch Gewerkschaften und die Occupybewegung
und sie rufen ihre Mitgleider dazu auf an den Protesten vor dem Tagungsort
teilzunehmen. Sie alle befürchten aufgrund der Ankündigungen von
Präsidentschaftskandidat Mitt Romney massive Einschränkungen,
sollten die Republikaner im November tatsächlich das Rennen
machen. Dabei geht es vor allem auch daraum, dass Mitt Romney
eine Politik vertreten würde, welche vor allem den oberen
Zehntausend, oder in der Occupy-Sprache, dem 1 Prozent, zu Gute
kommt, sind sich die Organisatoren der Protestbewegung einig.
Für den 27. August werden Demonstranten aus dem ganzen Land in
Florida erwartet, denn nicht nur lokale Organisationen haben
zugesagt, sondern auch national tätige Organisationen haben ihre
Unterstützung klar signalisiert.
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