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USA: NFL-Spieler erntet Hassmails wegen LGBT-Support
family image(26.09.12/dom) Er sprach sich für Marriage Equality aus, und daher wird er nun per Mail teils mächtig unter der Gürtellinie angegriffen. Doch Chris Kluwe (Bild), Profi-Spieler der amerikanischen National Football League, lässt sich nicht unterkriegen und ergreift die Flucht nach vorne…

Anfangs September erklärte er öffentlich, dass er die Haltung von Brendon Ayanbadejo, Profi-Spieler der National Football League der Mannschaft “Baltimore Ravens” unterstütze, welcher sich für Marriage Equaltiy aussprach. Damit löste Chris Kluwe in seiner Heimat, dem US-Bundesstaat Minnesota, eine wahre Lawine aus, und er wurde förmlich mit Hassmails und Briefen von jenen eingedeckt, welche diese Meinung nicht teilen. So schrieb der Spieler der „Minnesota Vikings” via Twitter, dass er auch einen Cartoon erhalten habe, welcher ihn in eine Reihe mit Pädophilen setze. Eine Frau, so twitterte er letzte Woche weiter, habe ihm gar einen vierseitigen Brief gesendet, in welchem sie weit aushole und total verrückte Aussagen mache – und er meinte schlicht dazu: „the most awesomely hilarious piece of hate mail ever.“

Trotzdem sichtlich schockiert über diese massiven Reaktionen, welche er mit seiner harmlosen Aussage auslöste, sprach er dann mit der Website „Outsports.com“, und erklärte, dass ihm auch Briefe mit fotokopierten Artikeln zugeschickt wurden, welche Schwule zu Serienkiller und Pädophile erklären. Doch der Cartoon habe sogar noch den vierseitigen Brief getoppt. Ob dieser Flut an Hasstiraden lässt sich Chris Kluwe aber nicht von seinem Standpunkt abbringen – der zweifache Familienvater steht zu seinem Wort und schrieb nun in einem Blog: Er werde nicht für eine Welt einstehen, welche andere erniedrige, welche anders sind, oder welche man als „ekelhaft“ bezeichne. Er stehe auch nicht für eine Ideologie ein, welche sklavisch eine einzige Lebenseinstellung promotet, statt eines freiwählbaren Lebensstandards.
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