(21.06.11/dom)
Als ob es ein wichtiges Argument wäre, aber trotzdem: Jedes
Mal, wenn ein US-Bundesstaat über die Einführung der
gleichgestellten Homo-Ehe debattiert, dann wird jeweils auch der
wirtschaftliche Nutzen für die Region ins Feld geführt - und das
wären im Fall von New York 326 Millionen Dollar für die
Wirtschaft.
Von den Blumengeschäften über die Hotels bis hin zu den
Vermietern von grossen Sälen oder die Restaurants: Sie alle und
noch viele mehr würden profitieren, wenn in New York die
gleichgeschlechtlichen Paare die Möglichkeit zur Heirat
erhalten. Mehr als 184 Millionen US-Dollar würden ihnen in New
York zufliessen, plus zusätzlich 142 Millionen in New York City
selber, haben nun Ökonomen errechnet, wenn der Senat des
US-Bundesstaat in dieser Woche der Homo-Ehe zustimmen sollte.
Einen ersten Schritt haben die Schwulen und Lesben bereits
geschafft, denn in der vergangenen Woche hat die Erste Kammer
bereits deutlich zugestimmt (gay.ch berichtete). Im Senat
hingegen ist es äusserst knapp und es geht um jede einzelne
Stimme. Es wird erwartet, dass der Senat noch in dieser Woche
abstimmen wird.
Rund 56'000 Paare, so gross wurde das Potential der
gleichgeschlechtlichen Paare kühl und wirtschaftlich errechnet,
welche nach New York reisen würden um dort den Bund furs Leben
zu schliessen. Und die Zahlenjongleure gingen sogar noch weiter:
Für eine typische Heirat eines schwullesbischen Paaren werden
rund 7'400 Dollar ausgegeben - eines von zehn Paaren geht sogar
noch gewaltig weiter und gibt mehr als 20'000 Dollar aus.
Lukrativ also, das Geschäft mit der Homo-Ehe, sofern sie der
Gesetzgeber in diesen Tagen dann auch wirklich einführen sollte. |