(23.10.12/dom)
Er ist Milliardär, er ist ehemaliger Republikaner und er ist
New Yorks aktueller Bürgermeister: Michael Bloomberg. Bereits
mehrfach hat er sich für Marriage Equality eingesetzt, und nun
öffnet er sein Portemonnaie erneut ganz weit. Bloomberg spendet
erneut 500‘000 US-Dollar im Kampf dafür, dass die Ehe in den
Bundesstaaten Maine, Minnesota und Washington für
gleichgeschlechtliche Paare geöffnet wird.
Klar, die US-Präsidentschaftswahlen dominieren als Thema
alles, doch gleichzeitig werden mehrere Bundesstaaten auch über
Marriage Equality abstimmen. Maine, Maryland, Minnesota und
Washington werden darüber entscheiden, ob sie die Ehe für
gleichgeschlechtliche Paare öffnen wollen. Um die LGBT-Community
zu unterstützen hat sich besonders ein Mann als echter Supporter
hervorgetan, nämlich New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg.
Erst vor einer Woche hat der ehemalige Republikaner und heutige
Parteiunabhängige angekündigt, dass er 250‘000 US-Dollar an
Organisationen im US-Bundesstaat Maryland gespendet hat, um die
Kampagnen für Marriage Equality zu unterstützen. Damit zeigte er
nicht zuletzt auch seine Verbundenheit mit Maryland, da er
seinerzeit in Baltimore die Johns Hopkins University besuchte.
Neben der finanziellen Unterstützung wird er zudem auch nach
Maryland reisen, um vor Ort an Events zusammen mit dem
demokratischen Gouverneur Martin O’Malley für das Anliegen zu
werben.
Doch dem längst nicht genug: Wie Michael Bloomberg nun
verkündet, hat er erneut 500‘000 US-Dollar im Kampf für die
Öffnung der Ehe zugesagt. Dabei sollen 250‘000 Dollar an „United
for Marriage“ im Bundesstaat Washington gehen, 125’000 Dollar an
“United for Marriage” in Maine und weitere 125’000 Dollar an
“United for all Families” in Minnesota. All diese Organisationen
setzten sich mit breit angelegten Kampagnen für die Öffnung der
Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ein. Das Geld soll dabei vor
allem auch dazu eingesetzt werden, um Spendeaktionen zu
finanzieren, um damit schlussendlich noch mehr Geld für die
Kampagnen zusammenzukriegen. Damit möchte Michael Bloomberg der
LGBT-Community in jenen Bundesstaaten das ermöglichen, was auch
in New York vor einiger Zeit eingeführt wurde, nämlich Marriage
Equality.
In einem Statement erklärte Bloomberg sein Engagement damit,
dass die Regierung kein Recht dazu habe, einer ganzen Gruppe von
Menschen in Maine, Minnesota, Washington oder sonst irgendwo die
Ehe zu verweigern. Der 14. Zusatzartikel garantiere allen
denselben Schutz durch das Gesetz, und Marriage Equality sei
dazu der nächste grosse Schritt auf Amerikas langem Weg in
Richtung Freiheit. Die heute bestehenden Schranken seien im
Begriff zu fallen, und die Frage dazu sei nicht ob, sondern nur
wann sie fallen werden. Er sei stolz, meinte Bloomberg weiter,
den erfolgreichen Kampf für Marriage Equality in New York
unterstützt zu haben, und er sei stolz im November den
Unterstützern von Marriage Equality im ganzen Land zur Seite zu
stehen.
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