(16.02.11/dom)
Es war schon einmal soweit, dass sowohl das
Repräsentantenhaus, wie auch der Senat im US-Bundesstaat Hawaii
dem Partnerschaftsgesetz zugestimmt haben: Während damalige
Gouverneurin das Gesetz mit ihrem Veto bachab schickte, so hat
der jetzige Amtsinhaber bereits erklärt, dass er das Gesetz mit
Freude unterschreiben werde.
Es war ein deutliches Votum für die Schwulen, Lesben und
Transgender in Hawaii. Der Senat des Bundesstaats sprach sich
mit 18 zu 5 Stimmen für die Einführung des
Partnerschaftsgesetzes aus, und folgte damit dem
Repräsentantenhaus, welches bereits in der vergangenen Woche
zugestimmt hatte. Nun fehlt nur noch die offizielle Unterschrift
unter "Senate Bill 232" durch den Gouverneur Neil Abercrombie.
Während es beim letzten Mal genau an diesem Schritt scheiterte -
die damalige Gouverneurin weigerte sich und machte von ihrem
Veto-Recht gebrauch - so hat sich Abercrombie bereits vor der
Abstimmung im Senat für das Partnerschaftsgesetz stark gemacht.
In einem ersten Statement erklärte der Gouverneur dann auch,
dass er immer daran geglaubt habe, dass das Partnerschaftsgesetz
unsere Verschiedenheiten respektiert, die Privatsphäre von allen
schützt und die Grundwerte in Bezug auf Gleichberechtigung und
Aloha stärke.
Mit Hawaii sprach sich nun der siebte US-Bundesstaat für ein
Partnerschaftsgesetz aus, welches den gleichgeschlechtlichen
Paaren die Möglichkeit gibt, ihre Partnerschaft eintragen zu
lassen, ohne dass dabei die Hetero-Ehe tangiert wird. In bislang
fünf Bundesstaaten, sowie in der amerikanischen Hauptstadt
Washington D.C. wurde die Ehe für schwullesbische Paare
vollständig geöffnet. Derzeit finden in zahlreichen
Bundesstaaten auf Parlamentsebene Abstimmungen über die Öffnung
der Ehe respektive über die Einführungen eines
Partnerschaftsgesetzes statt. |