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***UPDATE*** USA: Kein Hassverbrechen, dafür Haftstrafe wegen Falschaussage!
family image(07.08.12/dom) Der homophobe Überfall vor einem Club im US-Bundesstaat Montana basiert auf einer Falschaussage: Das angebliche Opfer versuchte einen Rückwärtssalto zu machen und landete auf dem Gesicht – bei der Polizei gab er aber an, aus homophoben Motiven verprügelt worden zu sein. Nun wurde er in einem Eilverfahren bereits wegen Falschaussage verurteilt!

Da kommen aber einige Probleme auf den jungen Mann zu: Er gab bei der Polizei an, Opfer eines Hassverbrechens gewesen zu sein, doch Bilder einer Überwachungskamera zeigen nun, dass er einen Rückwärtssalto versucht hat und dabei auf dem Gesicht gelandet ist. Wegen Falschaussage musste er sich nun vor Gericht verantworten, und bereits gestern Nachmittag wurde in einem Eilverfahren ein Urteil gefällt: Er wurde zu 180 Tagen Gefängnis und einer Busse von 300 US-Dollar verurteilt, wobei die Haftstrafe auf Bewährung ausgelegt wurde. Über die Beweggründe für seine Falschaussage ist nichts bekannt.
 
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USA: Mann an seinem Geburtstag vor Bar verprügelt
(07.08.12/dom) Er wurde gerade 22, feierte seinen Geburtstag am Wochenende und danach wurde er vor dem Club brutal verprügelt. Dieser Vorfall entfacht nun die Diskussionen im US-Bundesstaat Montana neu, dass Verbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung auch als Hassverbrechen bestraft werden sollen.

Er feierte gerade seinen 22. Geburtstag im Mo Club in Missoula im US-Bundesstaat Montana, als er einen Gast, welche er offenbar nicht kannte, gefragt hat, ob es hier in der Nähe auch noch eine Gay Bar gibt. Darauf sei er gefragt worden, ob er nicht nach draussen kommen würde, um mit ihm eine zu rauchen, erklärte der Polizeisprecher Scott Brodie gestern, als er die Presse über den Fall unterrichtete. Als er dann die Bar verlassen habe, sei er geschlagen worden und dann seien noch zwei weitere Personen dazugekommen, welche ihn ebenfalls verprügelten und als "Schwuchtel" beschimpft hätten. Der Vorfall sei um 1 Uhr 30 am frühen Sonntagmorgen passiert, doch das Opfer habe sich erst um 4 Uhr 30 bei der Polizei gemeldet, als er es nach Hause geschafft habe.

Dieser Vorfall gab einer lange hervorgebrachten Forderung der LGBT-Community neuen Auftrieb: Gewaltverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung sollen im Strafgesetz besonders erwähnt werden. Die Demokratin Ellie Hill erklärte, dass sie bereits im Januar 2013 einen entsprechenden Vorstoss einreichen werde. Für den 31. August haben Freunde des Opfers zudem unter dem Titel "Proposition Gay Downtown Missoula Pub Crawl" einen Event geplant, um einerseits Support für das Opfer zu zeigen, aber auch um auf das Problem der Homophobie generell aufmerksam zu machen.

Das Opfer "Joseph" wollte seinen Namen nicht bekannt geben, doch die Bilder von sich sollen aufzeigen, wie weit Homophobie selbst im Jahr 2012 noch gehen kann. So wurden die Bilder unter anderem auf der Facebook-Seite von "Wipe Out Homophobia" (Link) gepostet.