(03.12.10/dom)
In der neuen Verfassung von Ungarn steht neu festgeschrieben,
dass die Ehe eine "heterosexuelle Ko-Existenz" ist - dieser
Artikel kommt einem Verbot der so genannten Homo-Ehe gleich.
Es ist erst ein Entwurf, doch in Bezug auf die Rechte für
Schwule und Lesben zeichnet sich ein Rückschritt ab. In der
jetzigen Version soll nämlich festgeschrieben werden, dass die
Ehe eine "heterosexuelle Ko-Existenz" darstellt. Mit dieser
präzisen Definition wird die Einführung der so genannten
Homo-Ehe unterbunden - jedenfalls so lange, bis die Verfassung
nicht abgeändert wird.
Nach der neuen Verfassung wird Ungarn weiterhin eine Republik
mit einer gewählten Regierung bleiben. Die königliche Krone wird
nur in einem Vorwort zur Verfassung erwähnt, zudem wird die
Krone in der Landeswappen weiterhin bleiben. In einer früheren
Version war auch vorgesehen, dass das Parlament neu aus zwei
Kammern bestehen soll, doch dies nun dahin gehend verändert,
dass dies eine Option sei.
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