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(03.04.08/dom) Dr. Jean-Pierre Hoby, der Direktor
Abteilung Kultur im Präsidialdepartement der Stadt Zürich,
nimmt Stellung zum Konzert von Sizzla, welches am 24. Mai in der
Roten Fabrik stattfinden wird:
"Die Stadt Zürich distanziert sich entschieden von jeder
Form der Diskriminierung und setzt sich - auch und gerade als
Austragungsort der Europride 2009 - für die Emanzipierung und
Gleichbehandlung homo- und bisexueller Menschen, und gegen
Homophobie ein. Die Stadt hat deshalb die IG Rote Fabrik, auf deren
kulturelle Programmgestaltung sie keinen Einfluss hat, um
Stellungnahme gebeten. Wir haben untenstehenden Text erhalten
[Anmerkung der Redaktion: Gleiche Stellungnahme, welche auch gay.ch
erhalten hat (siehe unten)], den wir Ihnen anbei gerne
weiterleiten."
Kommentar von gay.ch gegenüber der Stellungnahme von der
Stadt Zürich:
Die Stadt Zürich, welche mit ihren Subventionen ein wichtiger
Geldgeber für die Rote Fabrik ist, dürfte laut unserer
Ansicht etwas entschiedener Position beziehen in Bezug auf das
Konzert von Sizzla, und auch mehr Einfluss ausüben. Wie bereits
beim Kommentar zur Stellungnahme der Roten Fabrik, betonen wir noch
einmal, dass der "The Reggae Compassionate Act" nur dann
etwas bringt (falls überhaupt), wenn sie die Künstler auch
wirklich daran halten. Dies ist in Bezug auf Sizzla offenbar nicht
der Fall (siehe Kommentar zu unterst)!
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