(30.11.10/dom)
Mit "The Easy Rider" lanciert die Aids-Hilfe Schweiz eine neue Kampagne,
welche MANN zeigt, wie man sich neben HIV auch vor anderen
Geschlechtskrankheiten schützen kann. Besonders bei schwulen
Männern nehmen diese nämlich derzeit stark zu.
Syphilis & Co. sind auf dem Vormarsch und heute bei
schwulen Männern stärker verbreitet als früher. Aus diesem Grund
hebt die Aids-Hilfe Schweiz den "Easy Rider" aus der Taufe um
diese Problematik im besonderen in der Gay Community breiter zu
diskutieren. Diese Krankheiten verursachen oftmals nur geringe
oder gar keine Beschwerden, doch unentdeckt und nicht behandelt,
bergen sie mit der Zeit trotzdem ein grosses Gesundheitsrisiko.
Infizierte haben zudem ein grösseres Risiko sich mit dem
HI-Virus anzustecken, oder dieses weiter zu geben.
Mit den Safer Sex-Regeln schützt man sich zwar effizient vor
HIV, doch der Schutz vor anderen Geschlechtskrankheiten ist
damit nur bedingt gewährleistet. Durch die nun lancierte
Kampagne "The Easy Rider" kann die Aids-Hilfe Schweiz nun
zusammen mit dem Internetportal
www.gay-box.ch
die Gay Community verbessert dafür sensibilisieren, und zugleich
kann auch aufgezeigt werden, wie man(n) sich trotzdem einfach
und unkompliziert schützen kann.
Auch konsequenter Safer Sex kann nicht immer eine Ansteckung mit
einer anderen Geschlechtskrankheit verhindern. , daher sind
zusätzliche Schutzmassnahmen nötig. Diese werden nun mit dem "Easy
Rider" vermittelt - ab dem 6. Dezember gibts dazu auch noch
einen Videoclip im Netz zu sehen. Es ist etwa ratsam sich mit Hepatitis A und B
zu impfen, und auch soll man auf Anzeichen am eigenen Körper
achten. Etwa bei Geschwüren, Juckreiz oder auch beim Brennen
beim Pinkeln sollte ein Arzt aufgesucht werden. Syphilis,
Tripper und Chlamydien werden derzeit bei schwulen Männern
wieder öfters diagnostiziert. Aus diesem Grund sollten sich
insbesondere Männer mit wechselnden Partnern mindestens einmal
im Jahr auf diese drei Geschlechtskrankheiten untersuchen
lassen.
Möglichkeiten zum Testen bieten unter anderem die "Checkpoints"
in Zürich und in Genf. Sie garantieren schwulenfreundliche und
unkomplizierte Untersuchungen, und im Fall der Fälle gehen sie
auch gleich die Behandlung der Geschlechtskrankheiten an... |