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SCHWEIZ: Mehr Gesundheitszentren für schwule Männer
family image(20.07.11/dom) Was in Zürich und Genf bereits Realität ist, soll nun auch in anderen Städten der Schweiz Schule machen: Auch in Bern, Basel und in Lausanne soll je ein Gesundheitszentrum entstehen, welches speziell auf Schwule ausgerichtet ist.

Dazu werden einerseits die Angebote in Genf und Zürich weiter ausgebaut, und in den Städten Bern, Basel und in Lausanne, sollen neue schwule Gesundheitszentren geschaffen werden, erklärte das Bundesamt für Gesundheit BAG. Finanziell unterstützt werden diese Einrichtungen, die Checkpoints, auch vom Bund. Die Initiative müsse aber aus diesen Regionen kommen, heisst es weiter.

Anhand der "Gay Survey"-Umfrage, welche alle zwei Jahre durch die Universität Lausanne durchgeführt wird, kam zu Tage, dass die schwulen Männer im Schnitt stärker gesundheitlich angeschlagen sind, als die Hetero-Männer. Dabei fällt auf, dass besonders der seelische Gesundheitszustand negativ hervorsticht.

Das gerade der Bund solche Gesundheitszentren speziell für schwule Männer etablieren wird, ist äusserst begrüssenswert, da sich viele nach wie vor vor Diskriminierungen fürchten. In den Niederlande gibt es solche Zentren bereits, und sie werden mit grossem Zuspruch aus der Community betrieben. Der Checkpoint in Genf nahm jene Zentren als Vorbild. Zürich wiederum orientierte sich danach am Genfer Beispiel.