USA: Obama will sich für schwule Soldaten einsetzen
(28.01.10/dom)Ja, er sagte es gestern Abend in
aller Deutlichkeit: In seiner Rede zur Lage der Nation erklärte
US-Präsident Barack Obama, dass er sich dafür einsetzen werde,
dass auch Schwule und Lesben offen beim Militär dienen dürfen.
Damit
sprach Barack Obama, wie erwartet, die "Don't Ask, Don't
Tell"-Regel an, welche derzeit in der US-Army gilt. Diese
Richtlinie besagt, dass sich Schwule und Lesben im Militär nicht
als homosexuell outen dürfen, und im Gegenzug dazu werden sie auch
nicht nach ihren sexuellen Neigungen befragt. Sollte sich doch ein
Schwuler oder eine Lesbe outen, dann würde sie anhand der
geltenden Regel vom Militär suspendiert. Diese Regel wurde 1993
vom damaligen Präsident Bill Clinton eingeführt, nachdem er nicht
erreichen konnte, das Schwule im Militär dienen und offen zu ihrer
Neigung stehen können.
Bereits im
Wahlkampf hat US-Präsident Barack Obama versprochen, dass er diese
Regelungen abschaffen wolle. In der gestrigen Rede im Parlament
unterstrich er dies einmal mehr. Er werde noch in diesem Jahr mit dem
Kongress und dem US-Militär zusammenarbeiten um gemeinsam zu
erreichen, dass Schwule und Lesben in der Armee für die USA dienen
können, jenes Land, welches sie lieben und in welchem sie leben. Mit
diesem Versprechen erntete Präsident Obama viel Applaus und sogar
Standing Ovations...