(16.03.12/dom)
Agnes Torres, eine mexikanische Transsexuelle, welche sich
einen Namen als erbitterte Kämpferin für die Rechte der
Schwulen, Lesben und Transgender und die Menschenrechte generell
gemacht hat, wurde ermordet aufgefunden.
Es ist ein schreckliches Hassverbrechen, welches sich etwas
ausserhalb der Stadt Puebla ereignet hat. Die bekannte LGBT- und
Menschenrechtlerin Agnes Torres wurde brutal ermordet. Sie wurde
nackt und mit aufgeschnittener Kehle aufgefunden. Ihr Körper
zeigte zudem mehrere Brandmale, welche auf Folter schliessen
lassen. Die 28-jährige Transsexuelle wurde von ihren Freunden
seit vergangenem Freitag vermisst – nun wurde ihre Leiche in
einem Graben in etwas ausserhalb von Puebla aufgefunden.
Die Nachricht vom Mord an Agnes Torres verbreitete sich rasch in
der LGBT Community, und um ein Zeichen zu setzen und die
Behörden zum Handeln aufzufordern, versammelten sich rund 2‘000
Perspnen im Zentrum von Puebla. Sie verlangen von der Polizei
lückenlose Aufklärung, und dass der Fall als Hassverbrechen
behandelt wird. Diese Forderungen kommen nicht von ungefähr, ist
doch der Mord an Agnes Torres bereits der sechste homophob
motivierte Mord alleine in diesem Jahr.
Agnes Torres war Psychologin, Pädagogin und Anwältin für
Menschenrechte und sie war eine der Anführerinnen der
LGBT-Community im Kampf um Akzeptanz, Toleranz und Ausweitung
der Rechte. Dabei beschränkte sie sich nicht nur auf die Rechte
für LGBTs, sondern auch kämpfte auch für die Rechte der Frauen.
Doch längst nicht alle zeigten sich erschüttert ob dem Tod von
Agnes Torres. So schreibt etwa der konservativer Politiker Juan
Pablo Castro via Twitter, dass Torres Jugendliche bekehrt habe
und es dadurch verdient habe zu sterben. Er hat sich schon
mehrfach in der Öffentlichkeit abfällig über Schwule, Lesben und
Transgender geäussert.
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Agnes Torres über ihr Leben, ihre Anliegen und ihre
Forderungen: