(02.02.11/dom)
Nach einem Basketballspiel soll der Trainer noch auf dem
Spielfeld befohlen haben, dass seine Spieler ihre Shirts
ausziehen, und dass sie sich schämen sollen, weil sie derart
schwul gespielt hätten. Dies sorgte nun für massive Empörung in
Griechenland.
Die Spielergewerkschaft hat das Verhalten des Trainers des
Teams "Iraklis" aus der nordgriechischen Stadt Theassaloniki
massiv verurteilt. Sie prangten in einer Stellungnahme die
homophoben Äusserungen einerseits an, und sie würden auch die
Empörung der Spieler gegenüber diesem Handeln verstehen. Es sei
erniedrigend gewesen, zu was die Spieler von der Clubleitung
aufgefordert worden seien.
Iraklis verloren gegen den Stadtrivalen PAOK deutlich, worauf
der Trainer seinen Spielern befohlen haben soll, dass sie ihr
Shirt ausziehen und sich mitten auf das Spielfeld stellen
sollen. Sie sollen sich schämen, erklärte er, und bei den Fans
entschuldigte er sich für das "schwule Spiel", welches seine
Mannschaft gezeigt habe. In einem späteren Statement erklärte
der Trainer zudem, dass die Spieler es nicht verdient hätten,
die Leibchen des Clubs zu tragen.
Ob sich dieser Fall tatsächlich so zugetragen hat, und wer genau
den Befehl zum Ausziehen gegeben hat, ist noch nicht
abschliessend geklärt. Die griechische Spielergewerkschaft
meldete sich später nämlich mit einer etwas abgeänderten
Version: So seien es die Fans selber gewesen, welche die Spieler
zum Ausziehen der Shirts aufgefordert hätten. Doch weshalb haben
sich die Spieler dieser Aufforderung gebeugt. Dies rechtfertigt
auch in keinster Weise den Kommentar des Trainers, wonach die
Spieler "schwul" gespielt hätten, erklärten darauf zahlreiche
schwullesbische Organisationen.
|