(20.01.10/dom)
Er wurde schuldig gesprochen, dass er seinen deutschen Sexpartner
umgebracht hat, und dafür wurde der Chinese nun zum Tode
verurteilt.
Das Volksgericht in Zhongshan-Stadt hat den 21-jährigen
Chinesen für schuldig gefunden, dass er seinen Sex-Partner,
einen 68-jährigen Deutschen, ermordet hat. Die Richter haben
deshalb zum Tode verurteilt, und dies mit einem Aufschub von zwei
Jahren bis zur Vollstreckung. Ob der Verurteilte und dessen Anwalt
das Urteil weiterziehen werden, ist noch nicht bekannt.
Der Chinese arbeitet in einem Hotel und hatte, laut Informationen
des Gerichts, Sex mit dem späteren Opfer in dessen gemieteten
Appartement in der Stadt. Die Beiden trennten sich daraufhin aber,
da der 21-Jährige ihm versucht habe zu erklären, dass er
nicht mehr schwulen Sex wolle. Wie der Chinese vor Gericht weiter
erklärte, sei er dann im Juli des vergangenen Jahres trotzdem
wieder in die Wohnung des Deutschen eingezogen, nachdem dieser
erklärt habe, dass er ihn nicht mehr sexuell anmachen werde.
Trotz mehrmaligem Warnen habe der Deutsche aber den 21-Jährigen
immer wieder bedrängt. Nach einer erneuten Auseinandersetzung
nur einen Tag später, griff der Chinese dann zu einem Hammer,
mit welchem er den Deutschen tötete. Darauf habe er die Leiche
zerstückelt und an verschiedenen Orten in der Stadt verteilt.
Die Polizei konnte die Tat aber trotzdem auf ihn zurück
führen und verhaftete ihn Ende Juli. |