templates image

Original Text: Bedeutung in Englisch: Bedeutung in Deutsch:
Bun a fire pon a kuh pon mister fagoty…. Burn the queer Verbrennt die Schwulen
Poop man fi drown a dat a yawd man philosophy (Uh huh) Men who have anal sex should be drowned, that's a yardie man's philospohy Männer, welche Analsex haben, sollten ertränkt werden, dass ist die Philosophie eines "Yardie Man".

Ein weiteres Beispiel ist auch der Song "Mr. Wanna Be" aus dem Repertoir von Bounty Killer:

Original Text: Bedeutung in Englisch: Bedeutung in Deutsch:
Hear this likkle punk guh sing a battyman concept… Hear this little punk who sings a queer song… Hör den Kleinen, der einen schwulen Song singt...
To kill dis yah fool, to me dat is no stress To kill this fool, to me that is no stress Diesen Verrückten zu Töten macht mir nichts aus...
Murder dem fast just like a Federal Express Murder him fast, like Federal Express Bring in schnell um, so wie "Federal Express

Bounty Killer soll am 11. April in Fribourg und am 12. April in der Alten Kaserne in Zürich auftreten (siehe dazu Text unten).

Solche Texte wie oben zitiert, verwendet auch Sizzla in seinen Songs. Er hat bereits in Interviews mehrfach betont, dass er sich für solche Textzeilen nicht entschuldigen will. Sizzla soll am 24. Mai in der Roten Fabrik in Zürich auftreten wird.

 

BOUNTY KILLER KOMMT FÜR 2 KONZERTE IN DIE SCHWEIZ
family image(27.03.08/dom) Neben Deutschland sorgen auch die beiden Konzerte von Bounty Killer in der Schweiz für hohe Wellen. Besonders die Zeitung 20min hat hierzulande das Thema aufgegriffen (Link): Das Brisante ist allerdings, dass gerade 20min selber Medienpartner des Konzerts in Zürich ist.

Während die Deutsche Regierung den gegen Schwule hetzenden Hasssänger Bounty-Killer nicht Einreisen lässt, darf er nach wie vor ohne Probleme in die Schweiz kommen und sein Konzert hierzulande abhalten. Doch leider ist auch das deutsche Einreiseverbot zu spät ausgesprochen worden, da sich Bounty-Killer offenbar bereits im Schengen-Raum befindet.

Das Konzert in München wird jedenfalls stattfinden, sagt zumindest der Veranstalter. Er habe zudem auch eine schriftliche Erklärung von Rodney B. Price aka Bounty-Killer, in welcher er erklärt, dass er auf sämtliche homophoben Texte und Äusserungen verzichten werde. Falls der Sänger allerdings trotz dieser Erklärung gegen diese Auflage verstossen werde, dann werde der Veranstalter das Konzert sofort abbrechen und die Gage werde nicht ausbezahlt. Der Veranstalter für das Konzert in Berlin wartet noch auf die schriftliche Erklärung des Künstlers. Die Proteste in Deutschland haben aber auch Wirkung gezeigt: Das Konzert in Essen fällt definitiv aus. Beide Veranstaltungsorte, welche in betracht gezogen wurden, haben abgesagt.

In der Schweiz gibt es derweil keine Anzeichen, dass die beiden Konzerte von Bounty-Killer abgesagt werden. Der Dancehall-Star soll am 11. April im Fri-son in Fribourg und am 12. April in der Alten Kaserne in Zürich auftreten. Auch in der Schweiz hat Pink Cross die Forderung bei den Veranstaltern platziert, dass Bounty-Killer keine homophoben Äusserungen machen darf. Bisher ist aber nicht bekannt, ob dies geschehen ist.

Für das Konzert in Zürich beispielsweise konnte neben 20min auch Heute als Medienpartner gewonnen werden. Also beides renommierte Medienhäuser, welche offenbar ein solches Konzert unterstützen - ob bewusst oder unbewusst bezüglich den homophoben Äusserungen von Bounty Killer. Spätestens jetzt wäre es an der Zeit, dass sich diese Verlage öffentlich von einem solchen Konzert und einem solchen Künstler distanzieren.

gay.ch hat bei den involvierten Unternehmen um eine Stellungnahme gebeten, welche wir, sofern wir eine Antwort erhalten, zu einem späteren Zeitpunkt hier veröffentlichen wollen.


***UPDATE*** 28.03.08 - 11.15h:

FEEDBACK: DIE ABENDZEITUNG "HEUTE" DISTANZIERT SICH DEUTLICH VON BOUNTY-KILLER:


"Es besteht keinerlei Partnerschaft zwischen der Abendzeitung "heute" und Bounty Killer. Der Veranstalter gibt anscheinend wahlweise 20 Minuten oder "heute" als Medienpartner an und verwendet ohne Rücksprache und Erlaubnis der beiden Verlage die Logos. Sowohl 20 Minuten wie auch "heute" haben bereits beim Veranstalter interveniert und verlangt, dass die Logos und Partnerschafts-Angaben umgehend entfernt werden. "heute" hat ebenfalls die bezahlte Anzeigenkampagne des Kunden gestoppt. Da bei uns immer 20 Minuten mit Logo als Medienpartner in den Inseraten von Bounty Killer integriert war, sind bis zur Berichtigung von 20 Minuten davon ausgegangen, dass dies eine offizielle 20 Minuten-Partnerschaft sei."

***UPDATE*** 28.03.08 - 18.00h:

SIZZLA AM 24. MAI IN DER ROTEN FABRIK IN ZÜRICH

In einem populären Song des Sängers lautet der Text "Verbrennt die Männer, die Sex mit Männern haben." In Interviews hat der Sänger Sizzla zudem mehrfach betont, dass er sich für solche Äusserungen nicht entschuldigen wird... Am 24. Mai ist auf der Homepage der Roten Fabrik ein Konzert von Sizzla angekündigt.


***UPDATE*** 31.03.08 - 20.00h:

FEEDBACK VON 20min

Wir sind natürlich NICHT Medienpartner des Bounty Killer-Konzerts. Unser Logo wird/wurde vom Veranstalter missbraucht.