(12.03.10/dom)
Sex unter Männern ist bei den Paschtunen in Afghanistan
völlig normal, man darf es einfach nicht homosexuell nennen.
Dies berichtet der amerikanische Nachrichtensender "Fox
News" auf seiner Webseite unter Berufung eines NATO-Bericht.
Die Studie wurde von der NATO verfasst, um ihren Truppen ein
besseres, kulturelles Verständnis über die Paschtunen zu
ermöglichen. Damit soll deren ablehnende Haltung gegenüber
dem Westen vermindert werden. Mit den Untersuchungen haben sie nun
herausgefunden, dass viele Männer dieser Volksgruppe in
Afghanistan Sex untereinander haben, obwohl dies im Land eigentlich
verboten ist. Sie würden es damit begründen, dass im Koran
zwar stehe, dass ein Mann einen anderen Mann nicht lieben
dürfe, aber sexuelle Kontakte seien aufgrund ihrer
Auslegungsart erlaubt. Sie würden sich zwar auch von
Männern angezogen fühlen, und Frauen sogar ablehnen, doch
sie wollen sich selber nicht als schwul bezeichnen, lehnen dies
sogar strikte ab.
Wie in der Studie weiter beschrieben wird, soll auch eine Art
Pädophilie beobachtet worden sein. So gebe es eine
"Zeremonie", bei der Jungen in Frauenkleidern vor anderen
Männern tanzen müssten, und danach würden sie
vergewaltigt. Dies nennen sie "Bacha Bazi", was auf
Deutsch soviel heisst wie "Kinderspiel".
Als Gründe für diese Verbreitung von schwulen Sexpraktiken
trotz der massiven Ablehnung von Homosexualität nennt die
Studie die allgemeine Ausgrenzung der Frauen, welche in der
Gesellschaft fest verankert sei, und dazu kommen auch die enormen
Kosten für eine Hochzeit.
Die Ärzte des US-Militärs haben bei mit ihnen
zusammenarbeitenden Übersetzern festgestellt, dass sie häufig
an Geschlechtskrankheiten wie dem Tripper erkrankten. Die
Männer glaubten den behandelnden Ärzten aber jeweils nicht,
dass sie sich beim Sex angesteckt hätten. Auch lehnten sie es
strikte ab, als homosexuell zu gelten, als man sie auf diese
sexuellen Praktiken ansprach, heisst es in der Studie weiter.
Brisant an diesem Bericht ist zudem, dass sie von der NATO immer
noch unter Verschluss gehalten wird, jedoch dem konservativen,
amerikanischen Medienunternehmen "Fox News" unter der Hand
zugespielt wurde. Fox hat den Inhalt der Studie nun
veröffentlicht. |